Stadtteil-Frühstück am Saturnring: Rund 60 Gäste tischen sich selbst Leckeres auf

Spätestens als Ingrid Schüler und Lothar Brunke die Tanzfläche eröffnen, wird vielen Gästen bewusst, wie gut eine lockere, entspannte Atmosphäre mitten in der angespannten Zeit im Stadtteil Auf der Horst tut. Frühstücken in aller Ruhe, gute Musik der Garbsener Combo Hot4Jazz, Freunde treffen, plauschen.

 

Der Freundeskreis Garbsen, die Willehadi-Gemeinde und die Stadt hatten diese wohltuende Idee von Bandleader Eckhard Wilanek umgesetzt.

 

 

Jeder brachte mit, was ihm schmeckt. Teller und Tabletts machten die Runde. Hier mal kosten, dort probieren. Der Plopp eines Sektkorkens ließ es fast festlich werden am Tag der Deutschen Einheit. „Vielleicht ist dies auch ein Anlass, Mauern in unseren Köpfen abzubrechen“, sagte Gertraude Hartman-Kohnen vom Willehadi-Vorstand. Bürgermeister Alexander Heuer hatte mit dem Jazz-Picknick positive Seiten des Stadtteils in den Vordergrund stellen wollen. „Seit dem Willehadi-Brand gibt es viele Initiativen – ein Bündnis, das den Stadtteil nach vorne bringen

 

will“, sagte Heuer. Überall seien positive Signale spürbar. Manfred Hanselmann, Vorsitzender des Freundeskreises, machte aus dem Tag gar den „Tag der Garbsener Einheit“: „Wenn es hier brennt, wenn hier von wenigen das zerstört wird, was wir aufbauen, sind wir gefordert“, sagte Hanselmann.

 

 

Schönheitsfehler: Diejenigen, die die meisten Häuser der Horst bewohnen, kamen nicht.

 

 

(Aus Leine-Zeitung Garbsen, 04.10.2013, Markus Holz)

 

Stadtteil-Frühstück am Saturnring: Rund 60 Gäste tischen sich selbst Leckeres auf


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